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Markt Bruckmühl im Landkreis Rosenheim  |  E-Mail: rathaus@bruckmuehl.de  |  Online: http://https://www.bruckmuehl.de

Herzlich Willkommen im Markt Bruckmühl!

Information über die Trinkwasserversorgung in Bruckmühl

Aufgrund der immer wiederkehrenden Diskussion über hohe Nitratwerte im Trinkwasser und irreführender Aussagen in der Rubrik „Neues vom grünen Marktplatz“ in der Dezember-Ausgabe des Bruckmühler Bürger Boten finden Sie hier die wichtigsten Fakten zur Wasserversorgung im Markt Bruckmühl:
Logo Trinkwasser

Die Trinkwasserversorgung gehört als eine Leistung der Daseinsvorsorge zu den wichtigsten Aufgaben des Marktes Bruckmühl. Diese Aufgabe muss nicht unmittelbar durch die Gemeinde selbst erfüllt werden. In Bruckmühl erledigen dies der Wasserbeschaffungs­verband Högling-Bruckmühl und das gemeindliche Wasserwerk. Üblicherweise verfügen Wasserversorger aus Gründen der Versorgungssicherheit über mehrere Brunnen aus denen Sie ihr Trinkwasser gewinnen.

 

Wasserbeschaffungsverband Högling-Bruckmühl (WBV):

Der WBV versorgt den Ortskern von Bruckmühl und die Gemeindeteile Kirchdorf a. H., Maxhofen, Orthofen, Noderwiechs, Högling, Weihenlinden, Jenkofen sowie die Rosenstraße in Heufeldmühle. Im Bereich der Berghamer Straße und im Ortsteil Bergham ist zwar das Wasserwerk Bruckmühl für die Versorgung verantwortlich, geliefert wird das Wasser jedoch vom WBV.

 

Der WBV betreibt zur Wassergewinnung den Samer-Brunnen und die Wörndl-Quelle. Das Wasser der beiden Quellen wird in einem Vorlagebehälter in Maxhofen gemischt und über das Verteilnetz in den Hochbehälter bei Bergham gepumpt. Von dort aus werden die Kunden des WBV beliefert.

 

Bei der Wörndl-Quelle (WBV) sind seit einiger Zeit erhöhte Nitratwerte festzustellen. Dies führt dazu, dass derzeit der Nitratwert des Mischwassers vom WBV, welches bei den Kunden ankommt um 30 mg/l liegt. Der gesetzliche Grenzwert (Trinkwasserverordnung) liegt bei 50 mg/l, der Richtwert bei 25 mg/l. Die letzte Untersuchung eines unabhängigen Prüflabors am 08.12.16 ergab beim WBV einen Nitratgehalt von 29,3 mg/l. Das Wasser kann für die Zubereitung von Kindernahrung verwendet werden.

 

Gemeindliches Wasserwerk Bruckmühl:

Alle nicht vom WBV versorgten Gemeindebereiche werden vom Wasserwerk Bruckmühl beliefert.

Ein Verzeichnis über die versorgten Straßenzüge finden Sie unten stehend.

 

Das Wasserwerk Bruckmühl betreibt zwei Brunnen nördlich von Vagen sowie die Tuffbergquelle südlich von Mittenkirchen. Zudem wird südlich von Götting derzeit ein neuer Brunnen erschlossen und es gibt einen Wasserlieferungsvertrag mit der Elektrizitäts- und Wasserversorgungsgenossenschaft Vagen.

 

Beim Wasserwerk liegt der aktuelle Nitratwert bei 9,9 mg/l.

 

Der Verlauf der Mangfall hat mit dem jeweiligen Versorgungsgebiet nichts zu tun!

 

Für die Bürger ist die Qualität des gelieferten Wassers entscheidend und nicht die einzelner Brunnen, die naturgemäß jahreszeitliche Schwankungen bei den Messwerten aufweisen. Sämtliche Brunnen der Bruckmühler Wasserversorger erfüllen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung und werden regelmäßig kontrolliert.

 

Die Trinkwasserqualität in Bruckmühl (WBV und Wasserwerk) ist sehr gut und entspricht stets den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Pflanzenbehandlungs- und Schädlings­bekämpfungsmittel (z. B. Glyphosat) sind im Wasser nicht nachweisbar. Der einzig nennenswerte Unterschied zwischen WBV und Wasserwerk liegt im Nitratgehalt des Wassers.

 

Transparenz ist uns bei der Wasserversorgung wichtig. Die ausführlichen Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchungen des Wasserwerks und des WBV sind immer auf den Internetseiten des Marktes Bruckmühl (www.bruckmuehl.de) eingestellt. Dort sind auch die Kontaktdaten der Wasserversorger zu finden. Fragen zur Wasserqualität und -versorgung werden gerne beantwortet.

 

Der Markt Bruckmühl ist stets bemüht, die Sicherheit der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Der WBV und die Elektrizitäts- und Wasserversorgungsgenossenschaft Vagen (EWG) liefern hierzu einen wertvollen Beitrag. Bei einem Ausfall von Brunnen/Quellen kann durch bestehende Vereinbarungen mit dem WBV und der EWG ein vorübergehender Ausgleich geschaffen werden. Umgekehrt besteht die Möglichkeit, dass das Wasserwerk Bruckmühl das Liefergebiet des WBV im Notfall mit Wasser versorgt. Durch die künftige zusätzliche gemeindliche Quelle in Götting wird die Versorgungssituation in Bruckmühl weiter verbessert. Der Nitratgehalt des Wassers dieser Quelle ist besonders niedrig.

 

Trotz der guten Wasserqualität setzt derzeit die Verwaltung einen fast einstimmigen Beschluss (20:1) des Marktgemeinderates vom 27.10.2016 um und führt mit dem Wasserwerk Bruckmühl und dem WBV Gespräche, wie die Versorgungssicherheit und die Wasserqualität in Bruckmühl weiter verbessert werden kann. Ergebnisse hierzu werden in einer der nächsten Marktgemeinderatssitzungen bekannt gegeben und diskutiert.

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